Bei einem durchschnittlichen Duschverhalten in einer normalen Dusche werden jeweils etwa 60 – 80 Liter Wasser und ca. 2 kWh Energie zum Heizen des Wassers verbraucht. Möchte man aus Kostengründen und einem guten Umweltbewusstsein diesen Verbrauch reduzieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Einsparen beim Wasserverbrauch
Inzwischen gibt es viele Hersteller welche sich mit Wasserspartechnik auseinandersetzen und verschiedene auch preisgünstigere Varianten auf den Markt gebracht haben. Hier ist eine sorgfältige Information im Fachhandel lohnenswert. Wichtig ist hierbei, dass der beratende Fachmann nicht nur eine Marke vertreibt bzw. schnell das teuerste Luxusteil anbietet.
Auch außerhalb des Fachhandels gibt es wassersparende Duschköpfe z.B. mit dem Blauen Engel gekennzeichnet, welche durch sehr kleine aber besonders ausgerichtete Löcher des Duschkopfes die Durchflussmenge des Wassers deutlich reduzieren. Bei den meisten dieser Duschköpfe lässt sich zudem zwischen verschiedenen Brausevarianten wählen, ohne dass ein Gefühl von ungenügender Wasserzufuhr entsteht. So können meist zwischen einem starken Massagestrahl, einem größerem Strahl zum schnellen Ausspülen der Haare oder einem breiten Brauseerlebnis gewählt werden.
Eine sehr einfache und schnelle Lösung ist auch durch den Einbau eines Durchfluss Mengenreglers erreichbar, welcher problemlos auch vom Laien zwischen Armatur und Duschschlauch geschraubt werden kann. Bei der Wahl müssen die Druckbedingungen beachtet werden, wer mit einem Durchlauferhitzer heizt, muss z.B. einen entsprechend Hochdruck geeigneten Mengenregler verwenden. Beratung hierzu ist in jedem guten Baumarkt erhältich, sofern man über seine Heizungsart aufgeklärt ist. Natürlich gibt es auch online die Möglichkeit sich zu informieren und beraten zu lassen, Hotlines mit geschultem Personal können auch hier weiterhelfen. Der Vorteil des Onlineshops ist, dass schnell ein Überblick über die Möglichkeiten geschaffen werden kann. Auch ein Vergleich über die Hersteller wie einer Marke wie Breuer im Vergleich zu einer kostengünstigeren Eigenmarke ist hier ohne Vorkenntnisse schneller praktikabel.
Steht eine Neuanschaffung an, fällt die Entscheidung am besten für eine Ausführung mit eingebauter Wasserspartechnik, sowie einer schnellen Möglichkeit der Temperaturregulierung. Denn da unser Temperaturempfinden beim Duschen wenig Toleranz besitzt wird mit alten Armaturen viel Zeit und Wasser während der Einstellung der gewünschten Wärme verloren. Am wirtschaftlichsten in Wasser und Energieverbrauch sind automatische Sensorthermostate mit integrierter Wasserspartechnik. Diese sind in der Anschaffung am zwar sehr kostenintensiv, amortisieren sich jedoch schon bei einem 2 Personenhaushalt binnen weniger Monate.
Einsparen bei der Heiztechnik
Die derzeit bekannte sparsamste und umweltfreundlichste Lösung ist vor allem für Hausbesitzer interessant. Hierbei handelt sich um Elektro-Warmwassergeräte gekoppelt mit Solaranlagen. Marken, welche diese Kombination anbieten sind sehr umweltbewusst. So kann man in den Sommermonaten tatsächlich der Heizung eine Sommerpause gönnen.
Der Vorteil dieser dezentralen Warmwasserversorgung gegenüber der zentralen Wasserversorgung liegt ganz klar in den extrem kurzen Wegen der Zuleitungen. Auch bei noch so guter Isolation ist der Wärmeverlust mit jedem zusätzlichen Meter enorm.
Überdies lassen sich Elektro-Warmwassergeräte auch in Wohnungen leicht nachträglich installieren. Auch hier lohnt sich eine ausführliche Information im Fachhandel.

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