Wasser sparen in Bad und Küche mit modernen Armaturen

Mit veralteten Armaturen gehen in Deutschland täglich Hunderttausende Liter Frischwasser verloren. Wasser das nun erst wieder den Reinigungszyklus über die Kläranlage durchlaufen muss, bevor es als Wasser für den Haushalt zur Verfügung stehen kann.

Wasser sparen in Bad und Küche mit modernen Armaturen

Wasser sparen in Bad und Küche mit modernen Armaturen

Moderne Armaturen helfen mit cleveren Lösungen wie von Damixa, dem Problem der tropfenden Wasserhähne oder einfach einem zu hohen Verbrauch zu begegnen.
Schon in der Ergonomie bestehen bei modernen Einhebelmischern Veränderungen. Während bisher der Kaltwasserzufluss rechts und das warme Wasser links angeordnet waren, so ist nun das kalte Wasser in der Mittelstellung zu finden. Erst wenn der Hebel nach Links geschoben wird, strömt auch warmes Wasser dazu. Das liegt daran, das festgestellt wurde, das viele Menschen den Hebel der Armatur immer in der Mittelstellung lassen, auch wenn nur kaltes Wasser benötigt wird. Dabei läuft aber immer auch etwas warmes Wasser mit. Der Hebel wird einfach deshalb immer in der Mitte gelassen, weil es korrekter aussieht. Nun haben die Hersteller einfach den Kaltwasserbereich auf die Mittelstellung des Hebels gelegt. Problem gelöst.

Das hört sich nach einem geringfügigen Verlust an warmem Wasser an. Doch in Deutschland leben über 80 Millionen Menschen, die täglich eine Armatur nutzen, davon sind der größte Teil Einhebelmischer.
Ein weiteres Problem ist der zu hohe Verbrauch bei Einhebelmischern aufgrund der unnötig zu weit nach oben gezogenen Hebel. Für das Händewaschen oder andere Tätigkeiten genügt die halb offene Stellung des Hebels vollkommen. Um dem Öffnen bis zum Anschlag etwas entgegenzusetzen und damit den Wasserverbrauch zu senken, haben sich die Produzenten der Armaturen einiges einfallen lassen.

Clevere Ideen für eine bessere Umwelt.
So reduzieren eingebaute Durchflussbegrenzer die maximale Wassermenge auf etwa sieben Liter pro Minute. Je nach Modell besteht die Möglichkeit, die Höchstmenge auf acht Liter einzustellen.
Ein anderer Weg ist die „Wasserbremse“. In den Wasserhahn ist ein leichter Widerstand eingebaut, der dem Benutzer auf halbem Hebelweg zeigt, dass der Hahn genügend geöffnet ist. Natürlich kann bei Bedarf der Hebel über den Widerstand hinweg hochgezogen werden. Dann fließen etwa 13 Liter pro Minute durch.
Mit einer Feder im Hebel geht ein weiterer Hersteller das Problem der Wasserverschwendung an. Der Einhebelmischer lässt sich bis zu einem bestimmten Punkt öffnen, der einen Durchfluss von maximal 6,5 Liter pro Minute erlaubt. Wird mehr Wasser benötigt, um zum Beispiel ein Gefäß schnell zu füllen, muss der Hebel gegen die Federkraft gedrückt und solange festgehalten werden, bis das Ziel erreicht ist. Nach dem Loslassen springt der Hebel wieder zurück auf die 6,5 Liter.

Die Kosten für die neuen Ideen halten sich in Grenzen. Nach wie vor zahlt der Kunde bei Armaturen viel Geld für Design und Markenname. Da fallen diese Änderungen nicht wirklich ins Gewicht. Gute Markenware ist nicht unter 150 Euro zu erhalten. Nach oben sind die Preise, wie bei vielen anderen Dingen auch, offen.

Hier gibt es weitere Tipps zum Wasser sparen mit den richtigen Armaturen.

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