Kleine Energiespartipps für den Alltag

Schon wieder eine horrende Nachzahlung bei der Endabrechnung der Heizkosten oder an der Zapfsäule mal wieder mehr bezahlt aber weniger bekommen? Die Energiepreise steigen stetig. Zeit, umzudenken. Mit ein paar Tipps kann ist Energie und Kosten sparen ganz leicht. Beim Strom, dem Warmwasser und den Heizkosten gibt es leicht umzusetzende Tipps.

Strom und Stromkosten sparen
Bei welchem Stromanbieter sind Sie eigentlich? Schon mal über einen Wechsel nachgedacht? Vergleichen lohnt sich häufig. Oft gibt es auf dem Markt wirklich günstigere Anbieter als den, von dem man aktuell den Strom bezieht. Wirklicher Tipps sind hier Genossenschaften.

Der Standby – ein Energiefresser, aber ein vermeidbarer. Eine ganz einfache Lösung sind Steckerleisten mit integriertem Kippschalter, ein „Klick“ und der Stromfluss ist unterbochen, ohne lästiges Ausschalten aller einzelnen Geräte.

Übrigens, auch ein eingestecktes Ladekabel, z.B. eines Handyakkus, verbraucht Strom. Nach dem Laden also einfach Stecker ziehen.

Höhere Anschaffungskosten von Energiesparlampen oder Haushaltsgeräten (Waschmaschine, Kühlschrank, Standherde etc.) mit einer hohen Effizienzklasse, schrecken oft ab. Auf lange Sicht sind diese Investitionen aber echte Energiesparer. Dabei ist zu beachten, dass A nicht die beste Energieklasse Energieeffizienz bietet sonder A+++.

Wasser und Wasserkosten bzw. Abwasserkosten sparen
Wasser fällt kostenlos vom Himmel. Warum also nicht nutzen? Regenwasser kann z.B. für die Bewässerung von Blumen oder des Gartens genutzt werden, da spart man einiges an Gezapftem!

Mehr duschen, weniger baden. Der Wasserverbauch beim Baden liegt deutlich höher als der beim Duschen.

Spülmaschine und Waschmaschine sollten erst laufen, wenn sie auch gut gefüllt sind. Moderne Geräte haben häufig ein „Eco-Programm“ (Sparprogramm), welches der Sauberkeit der Wäsche oder des Geschirrs gleich kommt. Die Zeitdauer dieser Programme ist einfach höher und somit kann mit weniger Energie das gleiche Ergebnis gebracht werden.

Während des Zähneputzens oder auch beim Einseifen der Hände, muss das Wasser nicht weiter aus dem Hahn fließen.

Eine Toilettenspülung mit Spartaste ist heute fast gängig und macht sich im Wasserverbrauch deutlich bemerkbar. Doch gerade bei der Toilette sollte eine richtige Spülung nach dem Geschäft nicht vergessen werden, sonst droht eine Rohrverstopfung.

Weniger heizen und Heizkosten sparen
Heizkosten machen einen großen Teil der Nebenkosten aus. Die meiste Energie wird hier verbraucht und häufig gar nicht wirklich genutzt.

Nachts muss es nicht überall 22 Grad warm sein, auch tagsüber kann man die Heizung drosseln, wenn man nicht zu Hause ist, oder bestimmte Räume kaum oder gar nicht nutzt.

Das richtige Lüften spielt auch eine Rolle. Lieber mehrmals kurz lüften über den Tag verteilt (Stoßlüften) dabei wird nicht so viel Energie „zum Fenster rausgeschmissen“ wie bei langem Lüften. Lüften per gekipptem Fenster sollte nicht durchgeführt werden. Ein gekipptes Fenster bringt mehr Feuchtigkeit in den Raum wodurch Schimmel entstehen kann.

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