Kosten sparen mit Holzöfen

Da die Gas- und Ölpreise, wie von vielen Experten prognostiziert wird, in der Zukunft steigen werden, kommt der Holzofen allmählich wieder in Mode. Ein Holzofen kann zum einen ein klassischer Kachelofen sein, in dem Holzscheite oder Hackschnitzel verheizt werden, zum anderen ein Pelletofen, in dem Pellets zum Heizen benutzt werden. Pellets bestehen aus Holzresten und damit aus einem nachwachsenden Rohstoff.

Pelletofen

Der Pelletofen punktet besonders mit seiner Umweltfreundlichkeit. Zudem fallen Pellets unter die Kategorie landwirtschaftlicher Erzeugnisse, so dass sie vom Staat gefördert werden. Der wohl interessanteste Aspekt ist hierbei wohl der finanzielle: Pellets sind wesentlich kostengünstiger als Öl und Gas. Der Anschaffungspreis eines solchen Ofens liegt zwar je nach Qualität im vier- bis fünfstelligen Bereich, aber die monatliche Einsparungsmöglichkeiten sind enorm. Die Anschaffungskosten können in wenigen Jahren amortisiert werden.

Holzofen

Der Holzofen ist zwar nicht ganz so umweltfreundlich wie der Pelletofen, sorgt aber ebenfalls im Vergleich zur Gas- bzw. Ölheizung für eine Entlastung des Geldbeutels. Außerdem ist er das Sinnbild der familiären Gemütlichkeit und hat nichts von seiner romantisierenden Wirkung verloren. Wer Zeit hat und Eigeninitiative zeigen möchte, kann selbst in den Wald gehen und herumliegendes Holz aufsammeln, um damit zusätzlich Kosten zu sparen.

Holzvergaser-Heizkessel

Die modernste Form eines Holzofens stellt der Holzvergaser-Heizkessel dar. In einem Kesselbereich wird das verbrennende Holz zu Gas umgewandelt, in einem anderen wird dieses Gas verbrannt. Die Abgaswerte sind im Vergleich zum Holz- und Pelletofen geringer. Zudem ist die Effizienz der Wärmeerzeugung äußerst gut und kann mit der Wirtschaftlichkeit von Gas- oder Ölheizungen eher mithalten als der Holz- oder Pelletofen.